Still, sprudelnd, mit Geschmack und ohne Geschmack – Wasser ist unser Lebenselixier. Ohne Wasser sind wir nicht lebensfähig. Ohne Wasser geht gar nichts. So einfach ist das. Aber warum fällt es uns so schwer, ausreichend davon zu trinken? Wir trinken erst, wenn wir ein Durstgefühl verspüren. Doch das ist reichlich spät. Zu diesem Zeitpunkt hat der Körper schon mehr als 0,5 Prozent seines Gewichts in Form von Wasser verloren. Oftmals verspüren wir gar kein Durstgefühl bzw. verkennen es und greifen eher zu einem Snack, also zu einem Glas Wasser.

Wassermangel – Dehydrierung belastet den Körper

Ohne ausreichend Wasser im Körper fühlen wir uns müde und schlapp, unsere Motivation sinkt. Der menschliche Körper selbst besteht zu zwei Dritteln aus Wasser. Es ist unser wichtigstes Transport- und Kühlmittel. Ein Mangel bedeutet ein Flüssigkeitsdefizit und damit eine körperliche Beeinträchtigung. Studien zeigen, dass bereits eine leichte Dehydration viele Gehirnfunktionen beeinträchtigen kann. Die Gehirnleistung und Konzentrationsfähigkeit sinkt schon ab einem Verlust von zwei Prozent. Aber auch Nierensteinerkrankungen, Harnwegsinfektionen, Verstopfung oder verstärkte Viren- und Bakterienaktivitäten werden durch Wassermangel gefördert.

Doch wie viel Wasser trinken wir am besten

Für ein optimales Flüssigkeitsniveau im Körper müssen die täglichen Verluste fortwährend ausgeglichen werden. Dafür sind 0,3 bis 0,4 Liter pro Kilogramm Körpergewicht am Tag nötig. Demzufolge müsste eine Frau mit einem Gewicht von 60 kg täglich mindestens 1,8 Liter (0,3 l x 60 kg = 1,8 l) Flüssigkeit zu sich nehmen. An heißen Sommertagen, beim Sporttreiben oder Saunieren entsprechend mehr. Sobald wir schwitzen, verliert unser Körper Flüssigkeit und wir müssen unseren Wasserspeicher zügig wieder auffüllen.

Aus wie viel Wasser besteht der Mensch

  • Wasser macht 60 bis 70 Prozent deines Körpergewichts aus.
  • Dein Blut besteht zu über 90 Prozent aus Wasser.
  • Deine Muskeln enthalten über 75 Prozent Wasser.
  • Die Knochen bestehen zu 22 Prozent aus Wasser.

5 Tipps für leichtes Trinken

1

Frühmorgens nach dem Aufstehen ein Glas Wasser

Am besten startest du in den Tag, indem du direkt nach dem Aufstehen 0,3 bis 0,5 Liter Wasser trinkst. Das gleicht den Verlust über Nacht aus und kurbelt den Kreislauf an. Der Stoffwechsel wird angeregt und die Entgiftung gefördert.

2

Trinke zu jeder Mahlzeit

Ein Getränk pro Mahlzeit hat positive Effekte. Dabei ist es egal, ob es vorher, währenddessen oder danach getrunken wird. Flüssigkeit hilft bei der Verdauung des Essens. Die Speisen rutschen besser, Nährstoffe werden besser transportiert und gelöst und der Speisebrei kann besser aufquellen.

3

Erinnerungen

Verteile die tägliche Trinkmenge gleichmäßig über den Tag. Stell dir die Getränke zu Hause, am Arbeitsplatz oder beim Sport sichtbar auf, so dass du erinnert wirst.

4

Abwechslung

Bring Abwechslung in deine Getränkeauswahl, damit du die Lust am Trinken nicht verlierst. Neben Wasser sind leichte Fruchtsaftschorlen (Verhältnis Saft zu Wasser: 1:3) oder Tees sehr gut geeignet.

5

Alkohol in Maßen

Trinke Alkohol nur gelegentlich und in Maßen, denn neben den bekannten gesundheitlichen Beeinträchtigungen entzieht Alkohol dem Körper zusätzlich Wasser.

Abnehmen mit Wasser

Wer ausreichend trinkt, nimmt leichter ab. Mit einem gut versorgten Flüssigkeitshaushalt wird der Stoffwechsel erhöht. Außerdem gilt Wasser als Magenfüller, wenn vor dem Essen getrunken wird. Dadurch hat der Magen weniger Platz für Nahrung und die Kalorienzahl sinkt somit merklich pro Mahlzeit. Weitere Kalorien sparst du ein, wenn du auf kalorienhaltige Getränke wie Limonaden verzichtest.

Wasser trinken hilft der Haut

Ein weiterer positiver Nebeneffekt hat Wasser trinken auf die Haut. Auch die Zellen werden mit Flüssigkeit aufgefüllt. Die Haut wird dadurch straffer.

In unserem nächsten Blogartikel zum Thema Wasser stellen wir dir die verschiedenen Wassersorten einmal näher vor.